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Datenschutz

Was Ihre Website nach draußen schickt

Für Ihre Datenschutzerklärung und für die Frage, die jeder Makler irgendwann bekommt: Wer sieht was? Diese Anleitung listet jeden Dienst auf, mit dem das Plugin sprechen kann, und sagt, wann es das tut.

Geprüft mit MG Connector 0.99.172 · Stand 28. September 2026

Die Grundregel

Zwei Arten von Verbindungen muss man auseinanderhalten, weil sie datenschutzlich völlig verschieden sind.

  • Vom Server aus. Ihre Website holt etwas ab oder schickt etwas hin. Meist ist der Besucher daran nicht beteiligt. Eine Ausnahme ist das Lead-Tracking mit Meta: Dabei meldet Ihr Server nach Einwilligung auch IP-Adresse und Browserkennung des Besuchers und die Kontaktdaten des Interessenten in gehashter Form.
  • Aus dem Browser des Besuchers. Der Besucher lädt selbst etwas von einem fremden Server. Dabei sieht dieser Server seine IP-Adresse. Genau hier beginnt die Einwilligungsfrage.

Das meiste, was das Plugin tut, läuft vom Server aus. Nur drei Dinge können aus dem Browser Ihrer Besucher nach draußen gehen: die Kartenkacheln, der Meta-Pixel mit den Diensten aus Ihrem Banner und eingebettete Videos. Alle drei kontrollieren Sie.

Was ab Werk gar nicht nach draußen geht

  • Der OpenImmo-Weg. Ihre Maklersoftware legt Dateien ab, das Plugin liest sie. Keine Verbindung nach außen.
  • Die Besucher-Statistik. Zählt auf Ihrem eigenen Server, ohne Google und ohne Weitergabe. Ohne Einwilligung cookielos.
  • Die Kartensoftware. Wird vollständig aus dem Plugin geladen, nicht von einem Netzwerk.
  • Schriften. Das Plugin bringt keine mit und lädt keine nach.
  • Formularanfragen. Gehen als E-Mail über Ihren eigenen Mailweg. Eine Kopie an Ihre Agentur geht nur raus, wenn Sie unter Blindkopie an die Agentur eine Adresse eintragen.
  • Das Widerrufs- und das Einwilligungsprotokoll. Bleiben in Ihrer Datenbank.

Eine Verbindung besteht allerdings ab Werk: Ihr Server meldet sich beim Lizenz- und Updateserver der Marketing Guys. Dabei gehen Ihre Domain, Ihr Lizenzschlüssel und die installierte Version mit, keine Daten Ihrer Besucher.

Vom Server aus: Ihre Maklersoftware

Haben Sie einen Konnektor eingerichtet, spricht Ihr Server mit der Schnittstelle Ihrer Maklersoftware.

  • Propstack. Ihr Server ruft die Objektdaten ab und, für den Käufer-Scanner, die Kauf-Suchprofile.
  • onOffice. Ihr Server ruft die Objektdaten ab. Für den Käufer-Scanner schickt er Ort, Preis, Objektart und Zimmerzahl, die ein Besucher eingibt, an onOffice und bekommt die Zahl passender Interessenten zurück.
  • Objektbilder. Beim Import lädt Ihr Server die Bilder von den Bildservern Ihrer Maklersoftware herunter.

Die Konnektoren lesen nur, sie schreiben nichts in Ihre Maklersoftware zurück. Anfragen gehen nicht über die Schnittstelle, sondern als E-Mail an Ihre Empfängeradresse. Ist die Übergabe ans CRM eingeschaltet, liest Ihre Maklersoftware dieses Postfach aus.

Das ist eine Verbindung zwischen Ihnen und Ihrer eigenen Maklersoftware. Der Browser des Besuchers ist daran nicht beteiligt, seine IP-Adresse geht nicht mit. Was ein Interessent in ein Formular schreibt, geht allerdings zu Ihrem CRM, und genau das gehört in Ihre Datenschutzerklärung.

Vom Server aus: die Ortsbestimmung

Damit Objekte auf der Karte liegen und die Umkreissuche funktioniert, braucht jedes Objekt Koordinaten. Die ermittelt Ihr Server aus Postleitzahl und Ort beim Ortsdienst Nominatim von OpenStreetMap.

Abgefragt wird eine Postleitzahl oder ein Ortsname, nie eine Hausadresse. Dazu gehören auch Orte, die ein Besucher in die Umkreissuche, den Käufer-Scanner oder den Suchauftrag tippt. Die Anfrage stellt Ihr Server, die IP-Adresse des Besuchers geht dabei nicht mit. Die Ergebnisse werden zwischengespeichert, jede Postleitzahl also nur einmal abgefragt.

Aus dem Browser: die Kartenkacheln

Das ist der erste der drei Punkte, an denen der Besucher selbst nach draußen geht. Das Bildmaterial der Karte liegt ab Werk bei OpenStreetMap.

Deshalb steht die Karte ab Werk auf Klick zum Laden: Der Besucher sieht eine Fläche, und erst wenn er sie anklickt, wird geladen. Ohne Klick geht nichts hinaus, und es braucht auch keine Einwilligung.

Als Kachelquelle können Sie OpenStreetMap, Geoapify mit eigenem Schlüssel oder eine eigene Adresse wählen. Bei Geoapify lädt der Browser die Kacheln von Geoapify statt von OpenStreetMap. Nur ein eigener Kachelserver hält die Abrufe im Haus.

Die Karte zeigt nie eine Adresse. Der Punkt sitzt auf dem Mittelpunkt der Postleitzahl oder des Ortes, auf der Detailseite als Umkreis. Das ist fest eingebaut und nicht abschaltbar.

Aus dem Browser: Meta-Pixel und eingebundene Dienste

Der zweite Punkt, und der ist ab Werk aus.

Schalten Sie das Lead-Tracking ein, lädt der Browser Ihrer Besucher den Meta-Pixel, und Ihr Server meldet Ereignisse an die Conversions API von Meta. Dabei gehen IP-Adresse und Browserkennung des Besuchers mit, bei einer Anfrage zusätzlich E-Mail, Telefon und Name in gehashter Form. Beides erst nach der Einwilligung in die Kategorie Marketing.

Dasselbe gilt für alles, was Sie im Dienst-Manager des Cookie-Banners eintragen: Statistikwerkzeuge, Werbenetzwerke, eingebettete Videos. Nichts davon startet vor der Einwilligung.

Eingebettete Videos, der dritte Punkt, regelt eine eigene Einstellung mit drei Möglichkeiten: über das Einwilligungs-Banner, per Klick zum Laden oder immer sofort.

Nur wenn Sie es einrichten

Diese Dienste spricht das Plugin ausschließlich an, wenn Sie das jeweilige Modul eingeschaltet und Ihre eigenen Zugangsdaten eingetragen haben.

  • Brevo für den Newsletter. Es geht die Adresse dorthin, die sich jemand selbst eingetragen hat, etwa über das Newsletter-Formular oder ein Häkchen in einem Anfrageformular, dazu Name und Anrede, falls angegeben. Mit Double-Opt-in.
  • OpenAI, OpenRouter oder DeepSeek für Alternativtexte, Titel und Beschreibungen von Objektbildern. Nur mit Ihrem eigenen Schlüssel, und nichts davon läuft von allein: Jeder Aufruf braucht einen Klick. Das Bild selbst geht nur an den Anbieter, wenn Sie den Haken Bilder übertragen gesetzt haben.
  • CleanTalk gegen Spam. Ist das Plugin „Anti-Spam by CleanTalk” installiert und unter Formulare › Allgemein die CleanTalk-Prüfung an, gehen Formulareingaben zur Prüfung dorthin.
  • Meta (Instagram), falls Sie den Instagram-Autopost nutzen. Dann gehen Objektbilder und Texte an die Schnittstelle von Meta. Die Anmeldung läuft über einen Vermittlungsdienst der Marketing Guys.

Für Ihre Datenschutzerklärung

Gehen Sie diese Liste einmal durch und notieren Sie, was bei Ihnen zutrifft:

  1. Welche Maklersoftware ist angebunden?
  2. Ist die Karte auf „Klick zum Laden” oder lädt sie sofort, und von welcher Kachelquelle?
  3. Läuft das Lead-Tracking mit Meta?
  4. Welche Dienste stehen im Dienst-Manager des Banners?
  5. Läuft der Newsletter, und über welchen Anbieter?
  6. Geht eine Kopie der Anfragen an eine Agentur?
  7. Nutzen Sie KI-Funktionen, CleanTalk oder den Instagram-Autopost?
  8. Läuft die Besucher-Statistik?

Die Antworten darauf sind der Kern des Abschnitts über Ihre Website.

Das ersetzt keine Rechtsberatung. Diese Anleitung sagt Ihnen, was das Plugin technisch tut. Wie das in Ihrer Datenschutzerklärung formuliert gehört, entscheidet Ihr Anwalt.

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