Zwei Werkzeuge für dieselbe Lage
- Der Suchauftrag ist ein Formular: Der Interessent hinterlegt, was er sucht, und Sie melden sich, wenn etwas Passendes kommt. Er gibt Ihnen seine Daten.
- Die Merkliste ist eine Bequemlichkeit: Der Besucher merkt sich Objekte und findet sie beim nächsten Besuch wieder. Sie erfahren davon nichts.
Beide gehören auf eine Maklerseite, und beide haben unterschiedliche Aufgaben. Die Merkliste hält den Besucher da, der Suchauftrag macht ihn zum Kontakt.
1. Das Suchauftragsformular
Einstellungen stehen unter MG ImmoConnect › Einstellungen › Formulare › Suchauftrag.
Der Aufbau unterscheidet sich vom Kontaktformular: Statt eines Objektbezugs fragt es Suchkriterien ab, also Objektart, Ort, Preisrahmen, Zimmer und Fläche. Je Feld legen Sie fest, ob es erscheint und ob es Pflicht ist. Name und E-Mail sind immer Pflicht.
Platzieren mit dem Bricks-Element MG Suchauftrag oder dem Kurzbefehl [mgic-suchauftrag].
Halten Sie es kurz. Objektart, Ort und Preisrahmen genügen für den Anfang. Wer wirklich sucht, erzählt den Rest gern am Telefon. Ein Suchauftrag mit zwölf Pflichtfeldern wird nicht ausgefüllt.
2. Was mit einem Suchauftrag passiert
- Die Anfrage geht an die Empfängeradresse aus dem Reiter Allgemein.
- Ist die Übergabe ans CRM aktiv, geht sie zusätzlich im CRM-Format raus, mit den Suchkriterien als Notiz.
- Jeder Versand erscheint im Lead-Protokoll.
Bei Propstack entsteht daraus ein Kontakt mit einem Suchprofil. Und genau diese Profile sind die Grundlage für den Käufer-Scanner: Je besser gepflegt sie sind, desto aussagekräftiger ist später die Zahl, die Sie einem Eigentümer zeigen.
3. Der Kniff mit den reservierten Objekten
Ein reserviertes Objekt ist eine Sackgasse: Es ist noch zu sehen, aber anfragen kann man nicht. Der Interessent geht wieder.
Im Reiter gibt es dafür Reservierte Objekte → Suchprofil-Angebot. Ist es an, steht auf der Detailseite ein Link, der das Suchauftragsformular in einem Fenster öffnet, auf Wunsch schon mit den Eckdaten dieses Objekts vorbelegt.
Aus „leider schon weg” wird „sagen Sie mir Bescheid, wenn so etwas wieder kommt”. Das ist die beste Sekunde, um danach zu fragen: Der Interessent hat gerade bewiesen, dass ihm genau diese Art Objekt gefällt.
Schalten Sie das ein. Es ist eine der Einstellungen mit dem besten Verhältnis aus Aufwand und Wirkung. Ein Klick, und ein toter Weg wird zu einer Anfrage.
4. Die Merkliste
Auf jeder Objektkarte sitzt ein Herz. Was der Besucher merkt, liegt in seinem eigenen Browser, nicht bei Ihnen. Es braucht keine Anmeldung und kein Konto.
Damit er seine gemerkten Objekte wiederfindet, legen Sie eine Seite an, zum Beispiel „Meine Merkliste”, und setzen dort [mgic-merkliste] ein. Der Kurzbefehl [mgic-favorites] tut dasselbe.
Verlinken Sie die Seite gut sichtbar, am besten im Menü oder in der Fußzeile. Eine Merkliste, die niemand wiederfindet, nützt nichts.
Die Merkliste ist gerätegebunden. Wer am Handy merkt und am Rechner nachsieht, findet nichts. Das ist der Preis dafür, dass niemand ein Konto anlegen muss, und für die meisten Besucher der bessere Handel.
Wenn etwas fehlt
- Das Herz erscheint nicht. Es hängt an der Kartenvorlage. Sehen Sie in einem privaten Fenster nach, ohne Werbeblocker.
- Die Merkliste bleibt leer, obwohl gemerkt wurde. Wahrscheinlich ein anderes Gerät oder ein anderer Browser. Oder der Speicher wurde beim Verlassen der Seite geleert, das machen manche Datenschutz-Einstellungen.
- Suchaufträge kommen nicht an. Erst im Lead-Protokoll nachsehen. Steht der Vorgang dort, ist es ein Versandthema.
- Das Suchprofil-Angebot erscheint nicht. Das Objekt muss den Status „reserviert” tragen und darf keine Warteliste haben.
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