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Anfragen messbar machen für Facebook und Instagram

Wenn Sie Anzeigen schalten, müssen Sie wissen, welche davon Anfragen bringen. Das Lead-Tracking meldet Meta, dass jemand ein Formular abgeschickt hat. In zwei Stufen, und immer erst nach der Einwilligung.

Geprüft mit MG ImmoConnect 0.99.114 · Stand 19. September 2026

Zwei Stufen, die unabhängig laufen

  • Der Meta-Pixel meldet aus dem Browser des Besuchers. Dafür genügt die Pixel-ID. Nachteil: Werbeblocker und Browser-Schutzmechanismen verschlucken einen erheblichen Teil.
  • Die Conversions API meldet zusätzlich von Ihrem Server aus. Dafür braucht es einen Zugangs-Token. Sie kommt an Werbeblockern vorbei.

Beide melden dasselbe Ereignis mit derselben Kennung, damit Meta es nicht doppelt zählt. Erst zusammen ergeben sie ein belastbares Bild.

Einzurichten unter MG ImmoConnect › Datenschutz & Tracking › Lead-Tracking (Meta).

Ohne Einwilligung passiert nichts

Das ist keine Einstellung, sondern eingebaut.

  • Ohne Marketing-Einwilligung wird die Meta-Skriptdatei gar nicht erst geladen. Es gibt keinen Kontakt zu Meta, kein Cookie und kein Ereignis.
  • Stimmt jemand später zu, lädt der Code in diesem Moment nach.
  • Ein Anfrage-Ereignis wird nur gemeldet, wenn das Formular wirklich erfolgreich abgeschickt wurde, und die Datenschutz-Zustimmung des Formulars ist dabei Pflicht.

Sie brauchen also ein funktionierendes Einwilligungs-Banner, bevor das hier sinnvoll ist. Dazu gibt es eine eigene Anleitung.

1. Die Zugangsdaten

  1. Im Meta Events Manager Ihren Datensatz öffnen.
  2. Die Pixel-/Dataset-ID kopieren und im Reiter eintragen.
  3. Für die zweite Stufe im Events Manager einen Zugangs-Token erzeugen und ebenfalls eintragen.
  4. Speichern.

Mit der ID allein läuft der Pixel. Der Token schaltet zusätzlich die Meldung vom Server aus frei.

Eingabefelder für Pixel-Kennung und Zugriffsschlüssel der Conversions API

Pixel-ID, Zugangs-Token und Test-Event-Code im Reiter.

Der Token ist ein Passwort. Er gehört nicht in eine E-Mail und nicht in einen Chat. Tragen Sie ihn selbst ein.

2. Die wichtigste Warnung

Lassen Sie den Pixel-Basiscode aus, solange ein anderes Plugin denselben Pixel bereits lädt.

Läuft parallel ein Pixel-Plugin, wird jedes Ereignis doppelt gezählt. Ihre Auswertung sieht dann doppelt so gut aus, wie sie ist, und Sie treffen Ihre Budget-Entscheidungen auf falscher Grundlage.

Entweder das andere Plugin abschalten und hier alles einrichten, oder hier nur die Conversions API nutzen und den Pixel beim anderen Plugin lassen.

3. Welche Ereignisse gemeldet werden

Mit eingeschaltetem Basiscode meldet das Plugin von allein:

  • PageView auf jeder Seite.
  • ViewContent auf Objektseiten.
  • Search auf Ergebnislisten.
  • Lead bei jeder erfolgreichen Formular-Anfrage.

Für Veranstaltungen und Bewerbungen können Sie den Ereignis-Typ selbst wählen, zum Beispiel „CompleteRegistration” für eine Anmeldung. Dazu lässt sich ein Wert und ein Name mitgeben, wenn Sie in Meta auf Werte optimieren wollen.

Angemeldete Administratoren, Bots und Vorschauen werden auf beiden Wegen ausgenommen.

Schalter für Pixel-Basiscode, automatische Ereignisse und server-seitige Seitenaufrufe

Die erweiterten Einstellungen, darunter Katalog-Zuordnung und Währung.

Tabelle mit Wert und Bezeichnung je Formulartyp für die Meta-Meldung

Welche Ereignisse gemeldet werden und mit welchem Typ.

4. Prüfen, bevor Sie Geld ausgeben

  1. Im Events Manager unter Test-Events den angezeigten Code kopieren.
  2. Ihn im Reiter bei Test-Event-Code eintragen und speichern.
  3. Ihre Website in einem privaten Fenster öffnen, das Banner annehmen und ein Formular abschicken.
  4. Im Events Manager zusehen, welche Ereignisse ankommen.
  5. Den Code danach wieder leeren.

Der letzte Punkt wird regelmäßig vergessen. Bleibt der Test-Code stehen, verfälscht er Ihre Statistik dauerhaft.

Wenn keine Ereignisse ankommen

  1. Haben Sie im Test wirklich zugestimmt? Ohne Marketing-Einwilligung wird nichts geladen und nichts gemeldet. Das ist der häufigste Fall.
  2. Sind Sie angemeldet? Administratoren werden ausgenommen. Privates Fenster benutzen.
  3. Läuft ein Werbeblocker? Er stoppt den Browser-Weg. Die Meldung vom Server kommt trotzdem an, genau dafür gibt es sie.
  4. Steht die Pixel-ID richtig drin? Ein vertauschtes Zeichen führt zu einem gültigen, aber fremden Datensatz.
  5. Kommen Ereignisse doppelt? Dann läuft ein zweites Pixel-Plugin.

Was Meta „Event-Abdeckung” nennt: Der Anteil der Ereignisse, die auf beiden Wegen gemeldet wurden. Ein Wert ab etwa 75 Prozent gilt als gut. Wenn er deutlich darunter liegt, fehlt meistens der Zugangs-Token für die Meldung vom Server.

Nicht weitergekommen?

Schreiben Sie uns, woran es hängt. Wir antworten persönlich und ergänzen die Anleitung, wenn etwas fehlt.

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