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Erweiterung

Ihre kostenpflichtige Bewertung als Bestellung

Der Immo Checkout ist ein Bestellformular für Ihre kostenpflichtige Marktwertermittlung. Die Ermittlung selbst erstellen Sie. Das Formular nimmt die Bestellung auf, rechnet den Preis aus und schickt sie Ihnen. Bezahlt wird nicht darüber, und das ist Absicht.

Geprüft mit MG Connector 0.99.172 · Stand 28. September 2026

Was der Checkout ist und was nicht

Er nimmt eine Bestellung auf. Der Kunde gibt seine Objektdaten und Kontaktdaten ein, sieht den Preis mit Umsatzsteuer und bestellt.

Es findet keine Online-Zahlung statt. Der Checkout leitet nicht zu einem Zahlungsanbieter weiter und zieht kein Geld ein. Sie bekommen die Bestellung, und alles Weitere klären Sie wie sonst auch: Rechnung, Zahlung, Termin.

Das ist bewusst so. Ein Makler, der eine Bewertung verkauft, will vorher mit dem Eigentümer gesprochen haben.

Abgrenzung zur kostenlosen Bewertungsanfrage. Sie ist ein anderes Formular und hat eine eigene Anleitung. Viele Maklerbüros bieten beides an: ihre kostenlose Einschätzung als Einstieg und ihre ausführliche Wertermittlung gegen Geld.

1. Modul einschalten

Unter MG Connector › Erweiterungen › Immo Checkout (Marktwertermittlung). Vollständige Unternehmensdaten sind Voraussetzung, weil sie in Bestellbestätigung und Produktnamen auftauchen.

Danach setzen Sie das Bricks-Element MG Immo Checkout oder den Kurzbefehl [mgic-immo-checkout] auf eine Seite.

2. Preis und Umsatzsteuer

  • Nettopreis (€). Ihr Preis ohne Umsatzsteuer.
  • USt-Satz (%). Vorgabe 19.

Der Gesamtpreis wird daraus berechnet und im Checkout groß angezeigt. Sie tragen also netto ein, der Kunde sieht brutto.

Die Berechnung läuft immer auf dem Server. Was im Browser steht, ist Anzeige; verbindlich ist, was der Server rechnet.

Felder für Nettopreis und Umsatzsteuersatz

Nettopreis und USt-Satz im Reiter Immo Checkout.

3. Gutscheine

Zwei Arten, und beide sind optional.

  • Voller Gutscheincode (100 % / 0 €). Genau dieser eine Code macht die Bestellung kostenlos. Praktisch für Bestandskunden oder für eine Aktion.
  • Prozent-Rabatt. Schalten Sie „Prozent-Gutschein aktiv” ein und tragen Sie unter „Rabatt für alle anderen Codes (%)” einen Wert ein. Dann gibt jeder eingegebene Code außer dem vollen Code diesen Rabatt auf den Nettopreis. Ist der Schalter aus, gilt nur der volle Code.

Löst der Kunde einen Code ein, sieht er kurz eine Rückmeldung und danach den neuen Preis. In Ihrer Bestellmail steht der eingelöste Code mit dem gewährten Rabatt.

Einstellungen für vollen Gutscheincode und Prozent-Rabatt

Die beiden Gutschein-Arten: ein Code auf 0 Euro und ein Prozent-Rabatt.

Ein Gutscheincode ist kein Geheimnis. Er steht in dem Moment, in dem Sie ihn zum ersten Mal verschicken, potenziell überall. Nehmen Sie deshalb für den vollen Code einen, den Sie leicht wechseln können, und wechseln Sie ihn nach einer Aktion.

Beim Prozent-Rabatt gibt es keinen geheimen Code: Solange er eingeschaltet ist, bekommt jeder den Rabatt, der irgendeinen Code eingibt. Schalten Sie ihn nach der Aktion wieder aus.

4. Was der Kunde bekommt

Zwei Felder in der Gruppe Produkt (Checkout-Zeile) bestimmen, wie hochwertig das Angebot wirkt.

  • Produkt-Bezeichnung. Steht groß im Checkout. Der Platzhalter {unternehmen} wird durch Ihren Firmennamen ersetzt.
  • Produkt-Beschreibung. Eine Position pro Zeile. Mehrere Zeilen werden als Häkchenliste dargestellt, eine einzelne Zeile als Fließtext.

Nehmen Sie sich für die Beschreibung fünf Minuten. Fünf konkrete Punkte verkaufen Ihre Bewertung besser als ein Absatz Prosa. Umfang in Seiten, Lagebewertung, historische Daten, Prognose, Positionierung.

Beide Felder lassen sich auch im Bricks-Element setzen und gelten dann nur auf dieser Seite.

In der Gruppe Texte stellen Sie außerdem Überschrift, Untertitel, Button-Beschriftung und den Erfolgs- und Bestätigungstext ein. Auch diese lassen sich im Bricks-Element überschreiben.

5. Die vier Schritte aus Kundensicht

  1. Objektdaten. Objektart als Kacheln zum Anklicken.
  2. Details. Die Felder richten sich nach der Objektart. Bei einem Grundstück wird nicht nach Zimmern gefragt.
  3. Kontakt. Die Telefonnummer ist hier immer Pflicht.
  4. Bestellung. Preis, Umsatzsteuer, Gesamtsumme und das Gutscheinfeld.

Welche Objektarten zur Auswahl stehen, legen Sie im Reiter fest. Wählen Sie keine, sind alle dabei.

6. Nach der Bestellung

  1. Der Kunde bekommt immer eine Bestätigung, unabhängig vom systemweiten Schalter. Wer bestellt, bekommt eine Rückmeldung.
  2. Diese Bestätigung nennt bewusst keinen Preis und keine Rechtstexte. Sie bestätigt den Eingang, mehr nicht. Die Rechnung kommt von Ihnen.
  3. Sie bekommen eine Mail mit Kontakt, Objektdaten und Preiszeilen, und dem Gutschein, falls einer eingelöst wurde.
  4. Der Vorgang steht im Lead-Protokoll und in der Auswertung unter „Marktwert”.
  5. Haben Sie im Reiter die CRM-Übergabe eingeschaltet, geht die Bestellung als Eigentümer- und Bewertungsanfrage im CRM-Format an Ihre Empfängeradresse, sodass Ihr CRM sie übernehmen kann. Der Schalter und das Übergabeformat stehen direkt im Reiter Immo Checkout, unabhängig von der Übergabe der Objektanfrage.

Prüfen Sie beide Mails vor dem Livegang. Im Reiter steht die Vorschau mit erfundenen Beispieldaten. Hier verkaufen Sie etwas, da darf kein Platzhalter stehen bleiben.

Was Sie selbst klären müssen

Das Plugin nimmt die Bestellung auf. Alles Vertragliche bleibt bei Ihnen:

  • Rechnungsstellung und Zahlung.
  • Ihre AGB und die Widerrufsbelehrung. Kommt der Vertrag über die Website zustande, brauchen Sie die Widerrufsfunktion. Dazu gibt es eine eigene Anleitung.
  • Was genau Sie liefern und in welcher Frist.

Sprechen Sie das einmal mit Ihrem Anwalt durch. Ein bezahltes Angebot auf der Website ist etwas anderes als ein Kontaktformular.

Nicht weitergekommen?

Schreiben Sie uns, woran es hängt. Wir antworten persönlich und ergänzen die Anleitung, wenn etwas fehlt.

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