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onOffice direkt an WordPress anbinden

Der onOffice-Konnektor holt Ihre Objekte über die Schnittstelle, mitsamt Bildern und Ansprechpartnern. Es braucht keine Datei und keinen FTP-Zugang. Diese Anleitung führt von den Zugangsdaten bis zum ersten Import.

Geprüft mit MG ImmoConnect 0.99.114 · Stand 19. September 2026

Was Sie vorher brauchen

Der Konnektor spricht die onOffice-API an. Dafür brauchen Sie aus onOffice heraus zwei Zeichenketten:

  • einen API-Token, 32 Zeichen lang,
  • ein API-Secret.

Beides legt Ihr onOffice-Administrator im API-Modul als eigenen API-Benutzer an. Der Benutzer braucht Leserechte auf die Objekte. Für den Käufer-Abgleich zusätzlich das Recht auf die Interessenten.

Das Secret verlässt Ihre Website nie. Es wird nur benutzt, um jede einzelne Anfrage zu unterschreiben, und liegt verschlüsselt in der Datenbank.

Gegen FTP abgegrenzt: Beim OpenImmo-Weg legt Ihre Software Dateien in ein Verzeichnis, und das Plugin liest sie. Hier zieht das Plugin die Daten aktiv bei onOffice ab. Sie brauchen dafür kein Importverzeichnis und keinen FTP-Benutzer.

1. onOffice zur Hauptquelle machen

Das ist der Schritt, der am häufigsten vergessen wird, und ohne ihn passiert später nichts.

  1. MG ImmoConnect › Datenquellen › Import-Einstellungen öffnen.
  2. Bei Hauptquelle (Objekte) auf onOffice stellen.
  3. Speichern.

Importiert wird ausschließlich aus der Hauptquelle. Ein Konnektor kann „aktiv” sein, ohne die Hauptquelle zu sein: Dann funktionieren der Verbindungstest und der manuelle Abruf, es kommt aber kein einziges Objekt an. Das Plugin weist im Reiter darauf hin und nennt die gerade aktive Quelle.

2. Token und Secret eintragen

Öffnen Sie MG ImmoConnect › Datenquellen › Konnektoren und dort den Unterreiter onOffice.

  1. Schalter Aktiv umlegen.
  2. API-Token einfügen.
  3. API-Secret einfügen.
  4. Speichern. Erst danach sind die Werte für Test und Import da.

Unter den Feldern steht eine Zeile Gespeichert: mit zwei Häkchen, eines für Token, eines für Secret. Stehen beide auf grün, ist alles da.

Das Secret-Feld bleibt nach dem Speichern leer und zeigt nur Punkte. Das ist Absicht: Es wird nicht zurück in den Browser geschickt. Leer lassen heißt „unverändert”. Nur wenn Sie wirklich etwas hineinschreiben, wird es ersetzt.

Erst speichern, dann testen. Test und Import arbeiten mit den gespeicherten Werten, nicht mit dem, was gerade im Feld steht. Solange etwas fehlt, sind die Knöpfe ausgegraut.

3. Verbindung testen

Der Knopf Verbindung testen holt ein einziges Objekt und meldet zurück, wie viele onOffice insgesamt hat. Kommt eine Zahl, steht die Verbindung.

Der Test funktioniert auch dann, wenn onOffice nicht die Hauptquelle ist. Er sagt also nur etwas über die Zugangsdaten aus, nicht darüber, ob importiert wird.

4. Erst Vorschau, dann importieren

Zwei Knöpfe, und die Reihenfolge ist wichtig.

  • Vorschau (Dry-Run). Zeigt, was neu hinzukäme, was schon da ist und was entfiele, dazu Status und Datenqualität je Objekt. Es wird nichts geschrieben.
  • onOffice jetzt importieren. Holt die Objekte samt Bildern und Ansprechpartnern. Der Import läuft in Portionen mit einem Fortschrittsbalken.

Sehen Sie sich die Vorschau wirklich an. Sie ist die einzige Stelle, an der Sie vor dem Schreiben erkennen, ob die Zuordnung stimmt und ob Objekte fehlen, die Sie erwarten.

Warum in Portionen? Früher lief alles in einem einzigen Aufruf. Bei großen Beständen lief der in eine Zeitüberschreitung, und übrig blieb eine weiße Seite ohne Hinweis, ob importiert wurde oder nicht. Der Fortschrittsbalken ist die Antwort darauf.

5. Automatisch abgleichen lassen

Der Schalter Automatischer Sync holt stündlich im Hintergrund nach. Er wirkt nur, wenn onOffice die Hauptquelle und der Konnektor aktiv ist.

Dahinter steckt die Aufgabenverwaltung von WordPress. Die läuft nur, wenn jemand die Website aufruft. Auf einer Seite mit wenig Besuch kann der Abgleich deshalb später kommen als erwartet. Wer das genauer braucht, lässt die Aufgaben vom Server aus anstoßen, Ihr Hoster nennt das meist Cronjob.

6. Der Käufer-Abgleich mit onOffice

Bei onOffice läuft der Abgleich zwischen einem Objekt und Ihren Interessenten nicht auf Ihrer Website, sondern bei onOffice selbst. Das Plugin fragt die passenden Interessenten dort ab.

Daraus folgt zweierlei: Es braucht keinen Umkreis-Zwischenspeicher und kein Geokodieren, und die Trefferzahl ist genau die, die onOffice auch intern sieht.

Im Reiter steht dafür ein Testlauf. Sie geben Ort, Höchstpreis, Objekttyp und Zimmerzahl ein und bekommen die Anzahl passender Interessenten zurück. Nur die Anzahl: Es werden keine personenbezogenen Daten geholt und nichts gespeichert.

Wenn onOffice die Anfrage ablehnt

Die Fehlermeldungen des Konnektors sind unterschiedlich zu lesen.

  • „onOffice lehnt die Anfrage ab.” Die Anfrage kam nicht einmal bis zur Aktion. Fast immer ist Token oder Secret falsch. Zweithäufigste Ursache: Die Uhr Ihres Servers geht falsch. Jede Anfrage trägt einen Zeitstempel, und onOffice lässt nur zwei Minuten Abweichung zu.
  • „onOffice-Aktion fehlgeschlagen … errorcode …” Die Anmeldung hat geklappt, die Aktion nicht. Meist fehlen dem API-Benutzer die Rechte für genau den Bereich, der in der Meldung steht. Die Meldung nennt ihn beim Namen.
  • Test läuft, Import bringt nichts. onOffice ist nicht die Hauptquelle. Zurück zu Schritt 1.
  • Ein Feld fehlt bei allen Objekten. onOffice-Felder sind je Kunde benannt. Melden Sie sich bei uns, dann sehen wir uns die Zuordnung für Ihren Mandanten an.

Die Zugangsdaten gehören nicht in eine E-Mail. Token und Secret sind Vollzugang zu Ihren Objektdaten. Wenn Sie uns brauchen, tragen Sie die Werte selbst im Backend ein, oder wir machen es gemeinsam über eine Bildschirmübertragung.

Nicht weitergekommen?

Schreiben Sie uns, woran es hängt. Wir antworten persönlich und ergänzen die Anleitung, wenn etwas fehlt.

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